Eine moderne rechtsstaatliche Polizei, die bürgernah und transparent in der Bevölkerung agieren will, muss sich unweigerlich mit der eigenen Geschichte auseinandersetzen. Mit dem Polizeimuseum Niedersachsen tragen wir als Aus- und Fortbildungsstätte der Polizei des Landes zu unserer Verantwortung bei, unseren zukünftigen Kolleginnen und Kollegen ein berufliches Selbstverständnis zu vermitteln, das sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Veränderungen unterzog und auch in Zukunft nicht stillstehen wird.
Doch unser Interesse soll nicht ausschließlich unserer eigenen Bildung dienen, sondern ebenso der Kommunikation und Vermittlung von Wissen und Information nach außen. Mit unserer Ausstellung wollen wir eine interessierte Öffentlichkeit anregen, mit uns zu diskutieren.
Was zunächst im bescheidenen Rahmen als Wanderausstellung mit Fundus in Bodenräumen in der Herschelstraße und der Tannenbergallee in Hannover begann, fand von Mai 2001 bis Mai 2011 seine Fortsetzung in einer Halle der ehemaligen Telefunken-Werke in Hannover. Hier wurde mit beeindruckenden Exponaten, erklärenden Schautafeln und Abbildungen der Wandel der Polizei seit dem Mittelalter bis zu unserer modernen Polizei als Dienstleistungsunternehmen nachgezeichnet.
Seit November 2011 öffnet das Museum in Nienburgs Innenstadt seine Türen. Auf zwei Etagen laden wir große und kleine Besucher ein, um Neues und Althergebrachtes zu bestaunen. Außergewöhnliche Fahrzeuge, bedeutende Kriminalfälle, die Einsicht in die Tatortarbeit und ein historischer Rundgang laden zu Einblicken in die geschichtliche Entwicklung der niedersächsischen Polizei ein.
Die Auseinandersetzung mit sozialwissenschaftlichen Aspekten und politischen Ereignissen im Zusammenhang mit polizeilichem Handeln und Denken wirft regelmäßig neue Fragen für die Forschung auf. So findet auch die Wissenschaft einen Platz in unseren Reihen und wir sehen es als eine Herausforderung an, einem wissenschaftlichen Interesse an der Institution Polizei Folge zu leisten. In diesem Sinne stellen wir Literatur, schriftliche Dokumente, Bilder und Filme aus der polizeigeschichtlichen Sammlung des Museums zu Verfügung.
Dienstag bis Donnerstag von 10 - 17 Uhr
Freitag von 10 - 13 Uhr (von Mai bis August)
Samstag von 11 - 14 Uhr (von Mai bis August)
Sonntag von 14 - 17 UhrDas Polizeimuseum ist am 7. April und 21. April 2013 aufgrund einer internen Veranstaltung in der Zeit
von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Kontakt:
Lange Straße 20 - 22
31582 Nienburg/ Weser
Tel.: 05021 - 887788-0
polizeimuseum@akademie.polizei.niedersachen.de
Weitere Links zur Polizeigeschichte in Niedersachsen:
Polizeidirektion Oldenburg:
http://www.pd-ol.polizei-nds.de/wir_ueber_uns/theodor---tantzen---platz-8--ein-haus-mit-geschichte-713.html
Landeskriminalamt Niedersachsen:
http://www.lka.polizei-nds.de/wir_ueber_uns/historie/historischer-rueckblick-262.html
Geschichte des Polizeiorchester Niedersachsen:
http://www.zpd.polizei-nds.de/zpd_spezial/polizeimusikkorps_niedersachsen/historie/historie-429.html
Geschichte der Reiterstaffel der Polizei Niedersachsen:
http://www.pd-h.polizei-nds.de/dienststellen/sonderdienststellen/reiterstaffel/geschichte/geschichte---1250-bis-1800-108943.html
Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport:
http://www.mi.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation%20id=15050&article%20id=60369&%20psmand=33