Internationale Studierende lernen an der Polizeiakademie Niedersachsen

Die Polizeiakademie Niedersachsen hat nun bereits zum dritten Mal europäische Studierende nach Hannoversch Münden eingeladen, um die Ausbildung bei der niedersächsischen Polizei kennenzulernen.

27 Studierende aus zwölf europäischen Ländern nehmen vom 13. bis 30. April 2015 am Internationalen Studienkurs teil. Sie kommen aus Spanien, Ungarn, Norwegen, Tschechien, Polen, Lettland, Litauen, Kroatien, Rumänien, Estland, der Slowakei und den Niederlanden. Die Polizeistudierenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm: In englischer Sprache erfahren sie, wie die Polizei in Deutschland und speziell in Niedersachsen aufgebaut ist; aber sie erlernen auch die Grundlagen des Europäischen Rechts. Außerdem erhalten die jungen angehenden Polizistinnen und Polizisten einen Einblick in die praktische Schießausbildung. Ergänzt werden diese Lehrinhalte durch Besuche der Diensthundeführerstaffel in Göttingen sowie des Polizeikommissariats Hannoversch Münden.

Dass die Internationalität in der Polizei - und so auch an der Polizeiakademie Niedersachsen - eine große Rolle spielt, darauf wies auch Direktor Dieter Buskohl in seiner Rede an die Studierenden hin. „Das Wichtigste in einer sich immer schneller verändernden Welt sind kurze und direkte Kommunikationswege" stellte er fest und begrüßte so den Internationalen Studienkurs als den „Anfang einer neuen Polizeikultur", die den Erfahrungs- und Meinungsaustausch verschiedener Kulturen ermögliche. Dass ihm diese direkte Kommunikation wichtig ist, unterstrich er auch damit, dass er den Vortrag ebenfalls in englischer Sprache an die Studierenden der ERASMUS- und Kooperationspartnerhochschulen richtete.

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