IMAGinE - Bilder vom Krieg
10.09.2026-07.02.2027
Polizeimuseum Niedersachsen
Junge Künstler*innen trafen sich zu einem internationalen Kunstprojekt in der Gedenk- und Bildungsstätte Liebenau. An dem Ort, an dem die Nationalsozialisten ein "Arbeitserziehungslager" und eine Pulverfabrik errichteten, entstanden bewegende Kunstwerke, die sich mit den Themen der Zwangsarbeit und Krieg auseinandersetzen.
Die Polizei im Nationalsozialismus und ihre Beteiligung an der Shoah
10.11.2026, 18:00 Uhr
Polizeimuseum Niedersachsen
Die Polizei war im Nationalsozialismus an Ausgrenzung, Deportationen, Ghettoräumungen und Massenverbrechen beteiligt und wurde damit zu einem zentralen Akteur der Shoah. Der Vortrag von Michael Schmelkus, Forschungsstelle für Polizei- und Demokratiegeschichte, beleuchtet, wie die Polizei im NS-Staat umgebaut, ideologisch ausgerichtet und in die nationalsozialistische Vernichtungspolitik eingebunden wurde.
Im Zeichen der Freundschaft
25.11.2026 - 31.01.2027
Polizeimuseum Niedersachsen
Kreativ, bunt und international: Die Bildausstellung präsentiert eine Auswahl des weltweiten Internet-Malwettbewerbs der Ukraine. Bei diesem Projekt waren Kinder und Jugendliche dazu aufgerufen, eigene Freundschaftsbriefmarken zu gestalten.
Tetyanas kurzes Leben – über die NS-Zwangsarbeit in der Pulverfabrik Liebenau und das Hospital Montgomery
21.01.2027, 18:00 Uhr
Polizeimuseum Niedersachsen
Als ukrainische Zwangsarbeiterin der Pulverfabrik Liebenau erlebte Tetyana Osnatsch die Befreiung durch britische Truppen am 10. April 1945. Sie starb am 2. Juli 1945 in den Armen ihrer Schwester im Hospital Montgomery in Bad Rehburg, der ehemaligen Heilstätte Liebrechtsborn. Der Vortrag von Martin Guse, Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Liebenau, skizziert den Lebensweg der jungen Frau zwischen dem NS-Besatzungsregime in der Ukraine, den Lebensumständen der „Ostarbeiter*innen“ in der Pulverfabrik bis hin zum Auffinden ihres Begräbnisortes in Bad-Rehburg und zur Begegnung mit ihrer Cousine Nadeshda im Jahr 2012.
Hinter Stacheldraht - das Lagersystem im NS-Staat
04.02.2027, 18:00 Uhr
Polizeimuseum Niedersachsen
Das NS-Regime errichtete ein weit verzweigtes System von Lagern und Haftorten: von frühen Konzentrationslagern über Arbeitserziehungs- und Zwangsarbeitslager bis hin zu Ghettos und Vernichtungslagern. Der Historiker Michael Schmelkus zeigt, welche Funktionen diese Orte im nationalsozialistischen Herrschafts- und Verfolgungssystem hatten, wie sie sich veränderten und warum ihre präzise Benennung bis heute für Erinnerung und Gedenken von zentraler Bedeutung ist.
Die (Nicht-)Aufarbeitung von NS-Kriegsverbrechen in der westdeutschen Nachkriegsjustiz
13.05.2027, 18:00 Uhr
Polizeimuseum Niedersachsen
Der Vortrag beleuchtet die juristische Aufarbeitung von Kriegsverbrechen, begangen durch die Polizei, Wehrmacht und SS, in der Bundesrepublik nach 1945. Von den Nürnberger Prozessen bis zum Fall Demjanjuk hat die strafrechtliche Verfolgung der Täter*innen eine lange und wechselvolle Geschichte, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Dr. Peter Ridder ist Leiter der Forschungsstelle für Polizei- und Demokratiegeschichte an der Polizeiakademie Niedersachsen.
On Tour
Ausstellung "Ordnung und Vernichtung. Die Polizei im NS-Staat" in der Gedenkstätte Esterwegen
Die Ausstellung arbeitet die Verbrechen der Polizei während des Nationalsozialismus auf. Sie wird in Esterwegen im Rahmen einer Kooperation zwischen Gedenkstätte und Landespolizeipräsidium präsentiert. Weitere Informationen unter https://www.gedenkstaette-esterwegen.de/
Wanderausstellung "Freunde - Helfer - Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik"
Die Ausstellung befasst sich mit der bewegten Geschichte der Polizei in den Zwanziger- und Dreißigerjahren.
Nächster Ausstellungsort: coming soon
Kommunikationsraum "Polizei und Protest"
Der Kommunikationsraum schafft einen Ort, an dem sich Polizist*innen und Bürger*innen über die Aufgaben, Herausforderungen und den Umgang der Polizei mit zivilem Protest austauschen können.
Nächster Ausstellungsort: coming soon