Ausstellung "Die vergessenen Helden"

Sinti und Roma im Sport


Viele Menschen haben eine Meinung über Sinti und Roma – aber nur wenige kennen ihre tatsächlichen Lebensrealitäten. Die Ausstellung „Die vergessenen Helden – Sinti und Roma im Sport“ lädt dazu ein, sich mit Perspektiven auseinanderzusetzen, die im öffentlichen Diskurs oft fehlen. Im Mittelpunkt stehen Sportlerinnen und Sportler, deren Biografien zeigen, wie eng sportliche Erfolge und gesellschaftliche Hürden miteinander verbunden sein können.

Die Präsentation beleuchtet sowohl historische Beispiele als auch die Frage, wie Sinti und Roma heute leben, wie sie von Polizei und Behörden wahrgenommen werden und welche Erfahrungen sie mit Institutionen machen. Dabei wird deutlich, dass Sport ein Ort der Begegnung sein kann, aber auch ein Raum, in dem Diskriminierung sichtbar wird. Genau diese Spannungsfelder stehen im Zentrum der Ausstellung.

Die gezeigten Geschichten machen sichtbar, wie viel Mut es braucht, sich gegen Vorurteile zu behaupten, und wie wichtig Räume sind, in denen Austausch möglich wird. Die Ausstellung möchte dazu anregen, gesellschaftliche Muster kritisch zu betrachten und darüber ins Gespräch zu kommen, wie ein respektvolleres Miteinander aussehen kann. Sie zeigt, dass Sport Menschen verbinden kann, und gleichzeitig, dass echte Veränderung nur dann möglich ist, wenn Diskriminierung klar benannt und gemeinsam angegangen wird.

28.04. bis 10.06.2026
Polizeimuseum Niedersachsen
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