Eröffnung einer besonderen Fotoausstellung: "Polizei. Täglich. Technik."

Polizei und Hochschule für Journalismus zeigen ihr gemeinsames Projekt


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Zusammen mit der Fakultät III der Hochschule Hannover eröffnete der Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen Dieter Buskohl gestern Abend die Fotoausstellung „Polizei.Täglich.Technik." Zur Vernissage in der Kunsthalle des Kulturzentrums Faust waren Gäste der Hochschule, aus Polizei, Politik sowie Kunst geladen. Der Landespolizeipräsident Uwe Binias und der Dekan der Fakultät III der Hochschule Hannover Prof. Dr. Martin Scholz sprachen ein Grußwort zu diesem kulturellen Ereignis.

Das Gemeinschaftsprojekt der Fotojournalisten und Polizeibediensteten fußt auf der Idee, den Bürgerinnen und Bürgern durch Fotos und Texte über die tägliche Arbeit einen Einblick in ihre Polizei zu geben. Die Ausstattungsvielfalt und vielfältige Aufgabenwahrnehmung sollte durch die Brille der Journalisten veranschaulicht werden. Dies ist durch die neutrale Sichtweise der Studierenden eindrucksvoll in Bild und Text gelungen.

Polizei und Journalismus stehen im Alltag manches Mal in einem Spannungsverhältnis: Die einen wahren Recht und Ordnung, die anderen informieren - bisweilen auch kritisch. Die Studierenden der Hochschule Hannover haben in dem Projekt über zwei Jahre einen sehr guten Einblick in die Polizeiarbeit bekommen. In elf Teams arbeiteten sie mit verschiedenen Polizeidienststellen in Niedersachsen zusammen. Beide Seiten stellten dabei fest, dass auf der anderen Seite Menschen stehen, die ihren Job verantwortungsvoll machen.

Der Polizeiberuf verändert sich nicht nur in der Bandbreite, sondern auch in dem Anspruch, den die Gesellschaft berechtigterweise an die Polizei stellt. Die Entwicklung der Sicherheitslage auf der Welt wie auch in Deutschland beeinflusstdie Überlegungen zur Ausstattung der Polizei maßgeblich. Doch beim Betrachten der Ausstellungsfotos und beim Lesen der Texte, wird klar: Der Beruf Polizistin bzw. Polizist wird nicht von der Ausrüstung geprägt, sondern von den Menschen, die ihn ausüben.

Diese Darstellung gelingt vor allem auch durch das Ausstellungkonzept „Vielschichtigkeit", das eine räumliche Aufspaltung und die Zerlegung der Ausstattung in ihre Einzelteile beinhaltet. In drei Ebenen wird der Betrachter vom oberflächlichen Eindruck bis zum tatsächlichen Alltag mit den Texten und Fotos der Studierenden begleitet.

Die Ausstellung „Polizei.Täglich.Technik." kann noch vom 3. bis 19. November 2017 im Kulturzentrum Faust kostenfrei besucht werden. Die Öffnungszeiten sind donnerstags und freitags 16.00 - 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags 14.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung unter 0511-109-3000 bei der Polizeidirektion Hannover.



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Der Poetry Slammer Sven Kamin stellte zwei seiner Texte vor
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Von der Kunsthalle des Kulturzentrums Faust begrüßte Harro Schmidt die Gäste
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Der Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen Dieter Buskohl sprach ein Grußwort
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Von der Hochschule Hannover sprach der Dekan der Fakultät III Prof. Dr. Martin Scholz einige Worte
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In Vertretung des Innenministers vertrat der Landespolizeipräsident Uwe Binias das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport
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Die Initiatorin des Projekts Claudia Puglisi sprach über ihre Eindrücke während der Entstehung der Ausstellung
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