Projekt: Human Rights - common obligations and different problems in Police training systems

Laufzeit: 2009 - 2011

Teilnehmer dieses Projekts waren neben der Polizeiakademie Niedersachsen polizeiliche Bildungseinrichtungen aus Polen, Rumänien, Tschechien, Portugal und der Slowakei.
Die Koordinierung erfolgte durch die Polizeischule Katowice (Polen).

Im Fokus standen die Menschenrechte und Maßnahmen zu deren Schutz als wichtige Bestandteile der Lehre und der praktischen Trainingseinheiten in der Ausbildung. Dies geschah in dem Bewusstsein, dass die Bestimmungen und ihre Bedeutung für die Gesamtbewertung der polizeilichen Tätigkeiten für die Projektteilnehmer verschieden ausgeprägt sind. Davon ausgehend verfolgte das Projekt folgende Ziele:

  1. die Schaffung eines informellen Netzwerkes von Personen, die sich mit der Einhaltung von Menschenrechten beschäftigen (hier: Polizeibedienstete und Lehrende an Bildungseinrichtungen der Polizei und aus der Fläche);
  2. die Verdeutlichung der wesentlichen Probleme beim Schutz der Menschenrechte aufgrund von Erfahrungen, die im Polizeistudium und während der Polizeiarbeit gemacht werden;
  3. die Herausstellung der Hauptaufgaben des mittleren und höheren Managements auf diesem Gebiet;
  4. die Auswahl von Best Practices im polizeilichen Vorgehen zum Schutz der Menschenrechte - auch im Bestreben, diese in das Studium zu integrieren und
  5. die Absteckung des Rahmens für mögliche bzw. wünschenswerte Kooperationen mit außerpolizeilichen Einrichtungen zum Schutz der Menschenrechte.

Im Rahmen des Projekts wurden durch die Mitwirkung von Angehörigen der Polizeiakademie Niedersachsen an neun Workshops insgesamt 28 Mobilitäten ins Ausland durchgeführt. Darüber hinaus fand ein Workshop am Standort Nienburg statt.


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